Geyerumriss 2018

Geyerumriss 2018

Falstaff

91

Punkte

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Beschreibung

Ansehnliches Strohgelb mit stetem Schlierenfluss, souveräner Duftauftritt mit saftiger Williams Christbirne, Jasmin in der Vollblüte und Akazien, erinnert an den ersten Regentropfen auf einem warmen Schieferboden, dezente Grünteenoten, fruchtbetont, aber mit der nötigen Ernsthaftigkeit, Blumenstrauß gelb-weiß. Trocken angelegt, die Säure hat einen richtigen Zug und ist in einen sehr kompakten, gelbfruchtigen Körper eingebettet, wieder das omnipräsente Birnenfruchtfleisch, sehr ausgewogener, eleganter Stil mit großen Reserven. Bedingt durch den intensiven Hefekontakt - nachgerade salziger Abgang. Potential und Format sowieso! Ja!

Begleitung

Knusprige Ente mit oder ohne Spargelrisotto, Caprese mit halbgetrockneten Paradeisern und frittiertem Basilikum, leicht geräucherte Forelle mit Weizenritschert, in Salzbutter geschmorter Chicorée mit Ziegenkäse, Fasan in der Salzkruste, Frittata mit Steinpilzen, Ziegenkäse-Birnentarte mit Pignoli, kalte Mandelsuppe mit gebackenen Oliven, Kräutersaibling aus dem Pergamentpapier, zum frischen Salzstangerl mit Bauernbutter und Edelgouda – unserer Meinung nach ein echter Lifestyle-Snack. Für alle, die Weine mögen, aber kein Holz.

Bereitung

Im September 2018 aus der Traditionsriede Geyerumriss mit reinem Schieferverwitterungsboden. Sehr selektive Handernte in Kleinkisten. „Goldburgunder“ wie Triebaumer-Groszi (= Großmutter) zu sagen pflegte.

Rebeln, 18 Stunden Maischestandzeit, sanftes Abpressen, ungekühlte Vergärung im Stahltank mit BSA, Gärende in der dritten Maiwoche – ein mikrobiologisches Perpetuum mobile - beinahe.

Serviertemperatur 12 °C aus dem Sonntagsglas
Abfüllung Mai 2019
Alkohol 13,5 Vol.%
Säure 5,0 g/l
Restzucker trocken
Formate 0,75 l und 1,5 l Magnum (Schrauber)

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